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Change Kommunikation: Mitarbeitende rechtzeitig in den Veränderungsprozess einbeziehen.


Die meisten Unternehmen befinden sich in einem Veränderungsprozess, der eine direkte Wirkung auf die einzelnen Mitarbeitenden hat. Er stösst bei ihnen auf Widerstand oder löst Angst aus. Mit Change Kommunikation beugt man diesem Widerstand vor.


Wer kennt sie nicht. Die farbigen, normierten Bauklötze von Lego, die zu meiner Zeit in keinem Kinderzimmer fehlen durften. Die Produkte von Lego wurden immer raffinierter und trendiger. Da die Produktentwicklung dieser Modetrends zu kostspielig und die Nachfrage zu wenig nachhaltig war, geriet Lego in die roten Zahlen. Folglich musste sich Lego transformieren, um den Turnaround zu schaffen. Dieser gelang mit Massnahmen wie Stellenabbau, Fabrikschliessungen, Reorganisationen und Optimierung des Produktportfolios.


In der über 60-jährigen Firmengeschichte lernte Lego mit Veränderungen wie Digitalisierung, neuen Marktbedürfnissen und Rahmenbedingungen umzugehen und diese für sich zu nutzen. Heute zählt die Lego-Gruppe zu den weltweit zehn grössten Spielzeugunternehmen und zur beliebtesten Marke Deutschlands (Quelle: Yougov 2020).

Der Veränderungsprozess stösst oft auf Widerstand

Wie Lego befinden sich viele Unternehmen in einem Veränderungsprozess. Die Ursachen sind branchenbedingt unterschiedlich und folglich auch die Massnahmen – trotzdem haben sie alle etwas gemeinsam. Jeder Veränderungsprozess hat eine direkte Wirkung auf die einzelnen Mitarbeitenden. Das bedeutet, dass sich alle Beteiligten auf die Veränderung einlassen müssen – was nicht selten zuerst auf Widerstand stösst und Angst auslöst. Angst vor Stellen- und Machtverlust oder vor neuen Herausforderungen, denen man nicht gewachsen ist.

Mit Change Kommunikation dem Widerstand vorbeugen

Viele Unternehmen unterschätzen diesen Widerstand. Um diesem vorzubeugen, braucht es eine Change Kommunikation, die die Mitarbeitenden bereits zu Beginn einbezieht und sie sowohl auf rationaler wie emotionaler Ebene auf jeder Stufe entlang der Veränderungskurve abholt.


Veränderungskurve

(Schema von E. Kübler-Ross, 1969)

Veränderungen beeinflussen die Stimmungslage in einer Organisation, die kurvenartig verläuft und mehrere Phasen beinhaltet.





Mit Change Kommunikation Fehler umgehen

Das sollte in der Change Kommunikation beachtet werden, um die gängigsten Fehler zu umgehen:

  • Kommunikation und Visualisierung der Vision Die Mitarbeitenden müssen das Ziel kennen, es verinnerlichen und verstehen.

  • Glaubwürdige und nachvollziehbare Begründung der Veränderung Klare Kommunikation, was sich verändern wird, um die definierten Ziele zu erreichen.

  • Dialogorientierte Kommunikation Neben einer anspruchgsgruppengerechten Kommunikation sollen die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, zu interagieren und/oder am Veränderungsprozess aktiv teilzunehmen.

  • Emotionale Ansprache Sich nicht hinter Zahlen und Fakten verstecken, sondern die Mitarbeitenden kommunikativ ins Zentrum rücken, indem man sie emotional abholt. Denn in den Köpfen der Mitarbeitenden schwirren Fragen, die beantwortet werden müssen. Fragen wie: Was bedeutet die Veränderung für mich und mein unmittelbares Umfeld? Kann ich die Notwendigkeit vertreten und bin ich bereit, mich dafür einzusetzen? Kann ich das überhaupt? Habe ich die erforderlichen Kompetenzen dafür?

  • Transparente, zeitgerechte Kommunikation Frühzeitig mit der Kommunikation beginnen und nicht erst, wenn der Veränderungsprozess bereits angestossen wurde. Denn solche Handlungen verunsichern, führen zu starkem Widerstand und wecken Ängste.

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